Wahrig Herkunftswörterbuch

Porzellan

dichte, weiße, feine Tonware
das Porzellan hat seinen Namen von der Porzellanschnecke, wegen seines feinen Glanzes, der dem der Schnecke ähnelt, und man glaubte früher, es sei aus der pulverisierten Schale der Schnecke hergestellt. Die Porzellanschnecke ihrerseits führt ihren Namen über
ital.
porcello,
lat.
porcellus, porculus „Ferkel, kleines Schwein“ auf
lat.
porcus zurück, das sowohl „Schwein“ als auch übertr. „weibliche Scheide, weibliches Geschlechtsteil“ bedeutet; porculus ist also eigentlich die „kleine Scheide“. Das Schneckengehäuse wird beim lebenden Tier durch einen von beiden Seiten her hochgeschlagenen Mantel umhüllt, der nur eine schmale Öffnung freilässt, so dass die Schnecke dem weiblichen Geschlechtsteil ähnelt
Wissenschaft

Tierisches Leuchten

Biolumineszenz hilft ihnen beim Jagen, Fliehen oder der Partnersuche. Und inzwischen hat die vielfältig leuchtende Tierwelt auch die Neugier von Medizinern und Genforschern geweckt, die daraus neue Methoden für ihre Arbeit ableiten. von Christian Jung Glühwürmchen sind nicht nur schön anzusehen, kaum ein anderes Tier schafft es...

Kolumbo, Caldera, Tsunami
Wissenschaft

Der große Ausbruch des Kolumbo

Im Jahr 1650 explodierte ein Unterwasservulkan und löste in der Ägäis einen gewaltigen Tsunami aus. Nun ermöglichten es seismische 3D-Analysen, die Eruption zu rekonstruieren. von DIRK EIDEMÜLLER Die Katastrophe hatte sich schon über Wochen und Monate angekündigt: Im Jahr 1650 bebte immer wieder die Erde auf Santorin und den...

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