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Schöner Schein - tödliche Wirkung

Sie ist die giftigste Pflanze Europas: der Blaue Eisenhut.

Nur ein bis zwei Gramm Pflanzenteile genügen und ... Exitus. Sogar ein Hautkontakt könnte schon Schaden anrichten: Lähmungserscheinungen, Brennen, Kältegefühl sind nur einige der möglichen Symptome.

Dabei sind es nicht so sehr die vielen, um den Stängel angeordneten Blüten, sondern die Samen darin und auch die Knolle, die es in sich haben.

Schlank und hoch gewachsen

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Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)

Der Blaue Eisenhut will oft hoch hinaus. Er kann bis zu 1,5 Meter hoch wachsen. Er besitzt einen festen, gerade gewachsenen Stängel, an dem sich die Blätter dicht an einander reihen. Sie sind bis zu sieben Mal unterteilt, auf der Oberseite dunkel- und auf der Unterseite hellgrün. Die Blüten sind – wie der Name schon sagt – blau. Sie stehen in dichten, symmetrisch angeordneten Trauben. Innerhalb des Blütenkelchs befinden sich bis zu fünf Fruchtknoten. Besonders Hummeln bestäuben die Pflanze und sichern damit die Fortpflanzung. Während der Blütezeit von Juni bis Oktober entwickelt sich eine Tochterknolle, die sich von der Mutterknolle nährt und im folgenden Jahr eine Pflanze bildet.

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von Michaela Wetter, wissen.de
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