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Wofür wird Kardamom verwendet?

Hauptsächlich für Gewürzmischungen. So findet sich Kardamom z. B. im Curry, für das es zahlreiche Rezepte gibt, aber auch in den Masalas, indischen Gewürzmischungen, die z. T. mehr als ein Dutzend Einzelgewürze enthalten. Die Grundmischung setzt sich zusammen aus Kardamom, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Pfeffer, Nelken, Zimt und Tejpat-Blättern. Im Nahen Osten und in den Golfstaaten ergibt Kardamom mit schwarzen Pfefferkörnern, Koriandersamen, Zimt, Kreuzkümmel, Nelken, Ingwer, Muskat und Paprika die Gewürzmischung Baharat. Sie wird Suppen, Eintöpfen und Fleischfüllungen beigegeben. Auch die in Vorderasien beliebte Würzpaste Zhug kommt nicht ohne Kardamom aus. In Äthiopien ist Kardamom Bestandteil der feurig scharfen Berbere-Mischung.

Übrigens: In den arabischen Ländern pflegt man Kaffee mit Kardamom zu würzen. Dabei wird ein Samenkorn in die Tülle der Kanne gesteckt und der Kaffee fließt beim Ausgießen darüber. Dagegen aromatisiert man in Indien den Tee mit Kardamom. In Europa kennen wir das Gewürz vor allem als Zutat für die Weihnachtsbäckerei.

Gebäude, Hitze
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