Daten der Weltgeschichte
1378, Beginn des Großen Abendländischen Schismas
Rom/International
Nach dem Tod von Papst Gregor XI. setzen die Stadtrömer die Kardinäle unter Druck, keinen Franzosen zum Papst zu wählen. Tatsächlich besteigt mit Urban VI. ein Italiener den Heiligen Stuhl. Drei Monate später erklären die französischen Kardinäle die Wahl wegen der Beeinflussung für ungültig, wählen mit Papst Klemens VII. einen Franzosen zum Gegenpapst. Das Große Abendländische Schisma teilt Europa: Skandinavien, England, Portugal und Ungarn halten zu Urban VI.; Frankreich, Aragon, Kastilien und Schottland sowie Neapel erkennen Klemens VII. an. Die deutschen Fürsten sind uneinig. Die Auseinandersetzung dauert bis 1417 an.
Geologie im Zeitraffer
Die Meere absorbieren große Mengen CO2 und bremsen so die Erderwärmung. Könnte die Zugabe von Gesteinsmehl den Prozess beschleunigen? von TIM KALVELAGE (Text und Fotos) Nach kurzer Fahrt vom Bootsanleger der meeresbiologischen Station auf den Raunefjord hinaus machen die Forschenden am „Mesokosmos Nummer eins“ fest. Zwischen...
Das vernetzte Gehirn
Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wie ich heiße? Noch rätseln Neurowissenschaftler über diese an sich einfache Frage. Sie vermuten, dass diese Information in Form eines bestimmten Aktivierungsmusters von Nervenzellen im Gehirn gespeichert sind....