Daten der Weltgeschichte
Ende des 15. Jahrhunderts
Mittel- und Osteuropa
Neue, rigide Agrargesetze begründen die 2. Leibeigenschaft. Sie binden die Bauern an die Scholle und berauben sie der Freizügigkeit. Betroffen ist in der Regel die gesamte Familie. Hintergrund der Entwicklung ist die enorme Ausdehnung des Getreideanbaus, insbesondere östlich der Elbe. Die Gutsherren beliefern damit die wohlhabenden, stadtreichen westlichen Gebiete und erzielen außerordentliche Gewinnmargen. Durch die „Agrarsklaverei“ sichern sie die Produktion und durch die Schollenbindung der Familie die Nachfolge der Agrararbeiter.
Nacht-Beleuchtung verhärtet Insektenfutter
Der ökologische Schaden von künstlicher Nacht-Beleuchtung kann vielschichtig sein, verdeutlicht eine Studie: Im nächtlichen Licht von Straßenlaternen entwickeln Bäume demnach vergleichsweise harte Blätter, die von Insekten offenbar weniger gefressen werden. Dieser Effekt könnte die Grundlage der Nahrungskette in...
CRISPR/Cas im Praxistest
Seit der Entdeckung der Genschere vor zehn Jahren werden auf das gentechnische Werkzeug große Hoffnungen im Kampf gegen Erbkrankheiten, Stoffwechselstörungen und Aids gesetzt. Zeit für eine erste Bilanz. von RAINER KURLEMANN Die US-Amerikanerin Victoria Gray ist vermutlich die erste Frau, die mithilfe einer gezielten...