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Des Sammlers liebstes Kind

Unsere EM-Jungs haben den Einzug ins Halbfinale geschafft, die Spielflächen sind für Sprints, Tritte und Schwalben bestens prepariert, die Fan-Kurven haben die Nagelprobe überstanden. Während die Europa-Meisterschaft die Medien beherrscht, das Public Viewing bei bestem Wetter an die WM-Stimmung 2006 erinnert, sind viele Fans vom Panini-Fieber angesteckt. Der Beweis: Im Zeitschriften-Regal war das weiße Heft mit dem Logo aus Ball und stilisierter Berglandschaft schon mehrfach vergriffen. Kult und Konsum - wir sind einer Sammelleidenschaft auf der Spur.

Keine Frage, der Panini-Kult: verbindet

Die Spannung ist riesengroß, wenn die dünnen, bunten Päckchen noch verschlossen auf dem Tisch liegen. Und sie steigt, je weniger weiße Felder im Sammelheft noch beklebt werden müssen. Jetzt heißt es aufreißen und schnell nachschauen, ob ein fehlendes Bild dabei ist. Großer Jubel, wenn die Sammlung vollständiger wird - oder Frust, wenn noch immer weiße Felder leer bleiben. Doch mit seiner Enttäuschung steht der Sammler nicht allein da. Die Panini-Kollektionen haben viele Anhänger, die sowohl im Netz als auch bei spontanen Treffen ihrem Hobby nachgehen. Der nächste Schritt ist der Gang zur Tauschbörse. Zur EM könnte das so laufen: „Tausche Ernst-Happel-Stadion gegen Mannschaftsbild der Engländer“ oder „Ballack gegen Ronaldo“. Doch Panini-Kollektionen gibt es natürlich auch noch für viele andere Bereiche. Für viele Filme zum Beispiel.

Die Panini-Idee: clever

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von Michaela Wetter, wissen.de
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