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Die besten Erfindungen bei James Bond

Berühmt ist James Bond vor allem für die Gadgets, mit denen ihn Q und seine Leute zu Beginn jeder neuen Mission ausrüsten. Von Raketenrucksäcken und Kleinhubschraubern bis hin zu Maschinengewehren und Schleudersitzen wirken die Erfindungen aus der Q-Abteilung wie Science Fiction pur – wie die Londoner Times jedoch unlängst berichtete, plant das wirkliche MI6, also der britische Geheimdienst, in einer Anlehnung an Ian Flemings Buchvorlage ein geheimes, an den James-Bond-Filmen ausgerichtetes Forschungszentrum zu errichten.

© 20th Century Fox, übersetzt von Christian Kennerknecht

»Was dort erfunden wird, ist möglicherweise weit weniger fantastisch als die Multifunktionsarmbanduhren oder die mit bizarren Waffensystemen ausgerüsteten Aston Martins des Geheimagenten 007, aber man wird sich die allerneuesten Forschungsergebnisse zunutze machen, um dem Terrorismus in Zukunft technologisch gewachsen zu sein«, heißt es in dem Bericht. Und Ken Brigden, der Direktor des dem Verteidigungsministerium unterstellten »Wissenschaftlichen und technologischen Zentrums zur Terrorabwehr« in Porton Down in der Grafschaft Wiltshire, ist der Mann, der vielleicht bald als »Q« berühmt werden wird. »Dieses Zentrum wird Spitzenkräfte aus dem Verteidigungsministerium, der Wissenschaft und der Industrie versammeln, hervorragende Experten auf dem Gebiet der Abwehr terroristischer Bedrohungen durch chemische, biologische, radiologische, atomare und konventionelle Kampfstoffe«, sagte er gegenüber der Times. »Die terroristische Gefahr wächst ständig, und das Zentrum wird darauf reagieren; aber nicht nur gegenwärtige, sondern auch neue, im Entstehen begriffene Bedrohungen wird man im Keim ersticken.«

 

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