Finanzielle Engpässe überwinden: Mit diesen 3 Tipps wird es einfacher
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Finanzielle Engpässe überwinden: Mit diesen 3 Tipps wird es einfacher

Foto: Foto: Peder Severin Krøyer, Public domain, via Wikimedia Commons

Fehlt Geld, muss es gerade am Anfang an die Ausgaben gehen. Fast jeder Bürger hat Ausgaben, die nicht unbedingt notwendig sind. Oft fällt es schwer, sich von dem damit einhergehenden Luxus zu trennen, doch in diesen Augenblicken hilft auch der Gedanke, dass eine Kündigung nicht den lebenslangen Verzicht bedeutet.…

Ausgabendisziplin erhöhen

Fehlt Geld, muss es gerade am Anfang an die Ausgaben gehen. Fast jeder Bürger hat Ausgaben, die nicht unbedingt notwendig sind. Oft fällt es schwer, sich von dem damit einhergehenden Luxus zu trennen, doch in diesen Augenblicken hilft auch der Gedanke, dass eine Kündigung nicht den lebenslangen Verzicht bedeutet. Einige Ideen im Überblick:

  • Abos – es sind nur kleine Beträge, doch summieren sie sich. Abos von Streamingdiensten, Zeitschriften, Plattformen und ähnlichen Angeboten sollten aufgelöst werden. Gerade bei den Angeboten, die monatlich kündbar sind, ist dies leicht.
  • Verträge – auch sie sollten durchgesehen werden. Welche von ihnen können jetzt oder bald gekündigt werden? Hierzu zählen aktuell überflüssige Versicherungen, aber auch Sportstudio-Mitgliedschaften. Bei den Verträgen, die wichtig sind, lohnt es sich, über günstigere Alternativen nachzudenken. Gerade bei Stromverträgen und Versicherungen lassen sich noch einmal einige Euro sparen.

Allgemein geht es darum, die monatlichen Ausgaben zu senken. Mitunter ist es notwendig, das Auto den öffentlichen Verkehrsmitteln gegenüber zu stellen. Und auch beim Einkaufen gilt:

  • Notwendiges – einzig notwendige Lebensmittel und Güter werden eingekauft. Wichtig ist, auch hier auf Eigenmarken oder besondere Angebote zu setzen.
  • Selbst kochen – auf Fertigprodukte, Lieferdienste und Imbissbuden muss verzichtet werden. Die eigene Zubereitung von Speisen ist stets günstiger, da mühelos für mehrere Tage gekocht werden kann.
  • Kleidung – hier gilt: Einzig Kinder im Haushalt bekommen neue Kleidung, wenn diese notwendig ist. Die meisten Erwachsenen haben ausreichend Kleidungsstücke im Schrank, um mühelos mindestens ein Jahr ohne ein neues Stück auszukommen. Sicherlich gibt es Ausnahmen, aber im Schnitt genügt der eigene Kleiderschrank völlig.

Eine Finanzierung zur Überbrückung

Oft ist es so, dass die finanzielle Krise gar nicht so drastisch ist, doch reicht das monatliche Plus nicht aus, um alle Gläubiger und Kosten zu bedienen. Ab diesem Punkt entsteht ein Teufelskreis, da natürlich besonders drängende Gläubiger zuerst bedient werden, andere warten somit. Es entstehen weitere Kosten: Mahnkosten, Inkassokosten, Gerichtskosten. Dieses Problem lässt sich jedoch mit einer Finanzierung lösen:

  • Nutzen – mit der Finanzierung, also dem Kredit, wird zumindest ein Großteil der offenen Posten bezahlt. Statt beispielsweise zehn Gläubigern, die monatlich Mahnungen versenden, steht nun nur noch die Kreditrate auf der Ausgabenliste.
  • Möglichkeiten – generell sollte der Kredit dazu genutzt werden, alte Rechnungen zu bezahlen und sich auf diesem Wege ein wenig Luft zu verschaffen. Natürlich kann eine Finanzierung auch genutzt werden, um kurzfristige Engpässe zu überbrücken. Wer aktuell arbeitslos ist und aufgrund eigener Kündigung kein Geld erhält, aber den Arbeitsvertrag mit Beginn in drei Monaten schon fix in der Tasche hat, der kann den Kredit auch so zur Überbrückung nutzen.
  • Chancen – ein Überbrückungskredit kann ein ganz normaler Kredit sein, es gibt jedoch auch genügend Angebote, die selbst bei schwacher Bonität gelten. Verbraucher sollten nur gezielt suchen und die Angebote miteinander vergleichen. Achtung: Niemals aus der Not heraus einem Kredithai vertrauen. Auch in diesem Bereich gibt es eine erhebliche Anzahl von Portalen, die seriöse Angebote zur Verfügung stellen.

Die Finanzierung an sich hat mehrere Vorteile. Zum einen bündelt sie sämtliche noch offenstehenden Forderungen in einem einzigen Kredit, für den nun monatlich nur noch eine einzige Rate gezahlt werden kann. Die Übersicht über die Kosten geht somit nicht verloren. Zum anderen schützt die Finanzierung jedoch vor weiteren Kosten. Jeder weiß, wie stark sich Rechnungsbeträge erhöhen, wenn Mahnkosten, Inkassokosten oder gerichtliche Gebühren mit ins Spiel kommen. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass die eigene Bonität gewahrt bleibt, da es durch das Begleichen offener Rechnungen gar nicht erst zum Mahn- bzw. Vollstreckungsverfahren kommen kann. Da die Kredite langfristig geplant werden können, ist es durchaus möglich, dauerhaft kleine monatliche Raten zu zahlen.

Überblick über Einnahmen und Ausgaben verschaffen

Wenn das Finanzielle stimmt, schauen sich die wenigsten Bürger die monatlichen Ein- und Ausgaben genauer an. Es ist genug Geld auf dem Konto, monatlich kommt etwas hinzu, da stören Ausgaben nicht. Doch während diese Gedanken in guten Zeiten schon wenig ratsam sind, so sind sie in schlechten Zeiten gefährlich. Daher:

  • Übersicht erstellen – es wird eine echte Übersicht über die Ein- und Ausgaben erstellt. Ganz oben stehen die monatlichen Fixkosten: Miete, Strom, eventuell Gas, feste Verträge. Fixkosten sind die Kosten, die dauerhaft und ständig anfallen, ohne dass sie großartig verändert werden können.
  • Gegeneinander rechnen – wurden die Einnahmen und die Ausgaben aufgestellt, wird eine Rechnung aufgemacht. Die Ausgaben werden von den Einnahmen abgezogen. An dieser Stelle ist es übrigens egal, ob ein Minus oder ein Plus herauskommt. Wer sich in einer finanziellen Krise befindet, der muss jedes Minus abbauen und ein Plus erweitern.
  • Sparpunkte finden – dieser Schritt geht wieder in Richtung des ersten Tipps. Es muss geschaut werden, an welcher Stelle der Ausgaben gespart werden kann.

Sinnvoll ist es, nun gleich mit der Führung eines Haushaltsbuchs anzufangen. Es zeigt gnadenlos auf, wohin das Geld tatsächlich fließt. Viele Menschen, die von sich behaupten, sparsam zu leben, wurden durch das Haushaltsbuch eines Besseren belehrt. Der Teufel steckt mit Sicherheit im Detail.

Fazit - aufgeben wäre der große Fehler

Auch bei finanziellen Engpässen gibt es immer eine Lösung. Einzig aufgeben dürfen Betroffene nicht. Es ist nie einfach, seine Ausgaben zu reduzieren, ein Haushaltsbuch zu führen und auf Liebgewonnenes zu verzichten. Doch es lohnt sich. Zumal die Reduzierung sich durchaus positiv auf die Aufnahme eines Kredits zur Überbrückung oder zum Ausgleich offener Rechnungen auswirkt.

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