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Grünkohl und Rotkohl: vielseitiges, gesundes Wintergemüse

Spätestens ab November ist es Zeit für leckere Kohl-Gerichte

Winter ist Kohlsaison, und die Auswahl an Kohlsorten ist in unseren Breiten groß. Im November erwarten uns zum Beispiel Grün-, Rot-, Rosen-, Blumen-, China- und Wirsingkohl frisch vom Feld. Unsere Rezepttipps für diesen Monat: der norddeutsche Klassiker Grünkohl mit Pinkel und ein saftiger vegetarischer Rotkohl-Strudel.

Grünkohl – ein beliebtes Wintergemüse

Alle Kohlsorten sind ballaststoffreich und enthalten viele Mineralstoffe und Vitamine. Besonders der Grünkohl ist ein ideales Wintergemüse, denn er stärkt den Organismus und bietet denjenigen reichlich Kalzium, die Milch nicht vertragen.

Und noch mehr Gründe sprechen für Grünkohl: Er beugt Osteoporose vor, stärkt das Immunsystem, soll sogar für straffe Haut und schöne Haare sorgen. Bei regelmäßiger Ernährung mit Grünkohl werden der Darmtrakt entgiftet und Verstopfungen beseitigt. Bei niedrigen Temperaturen steigt der Zuckergehalt im Grünkohl - daher der typische süßliche Geschmack.

 

Rotkohl: mehr als nur Beilage

Halbierter Rotkohl
Halbierter Rotkohl

In Süddeutschland wird Rotkohl auch häufig Blaukraut genannt.

Der Rotkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler, ist verwandt mit dem Weißkohl und unterscheidet sich von ihm durch seine lila Farbe, die durch den enthaltenen Farbstoff Anthocyan verursacht wird. Dieser gilt als entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem. Rotkohl ist auch unter den Namen Blaukraut, Blaukohl oder Rotkraut bekannt und enthält viel Eisen, Mineral- und Ballaststoffe. Er senkt den Cholesterinspiegel, lindert Entzündungen, schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall und regt den Darm an.

 

Zwei November-Rezepte zum Nachkochen

Grünkohl mit Pinkel – Ein norddeutscher Klassiker

Grünkohl mit Pinkel
Grünkohl mit Pinkel

Vor allem in Norddeutschland ist das Gericht beliebt.

Zutaten für vier Portionen

  • 1 kg Grünkohl
  • 1 EL Schmalz
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Hafergrütze
  • 1 TL Senf
  • 2 Pinkelwürste
  • 2 Bratwürste
  • 200 g Speck (geräuchert)
  • 4 Scheiben Kasseler
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Die Kohlblätter ablösen, waschen und abtropfen lassen. Den Kohl mit kochendem Wasser überbrühen und grob hacken. Die Zwiebeln im heißen Schmalz andünsten. Dann wird darüber der Kohl, Hafergrütze und die Gewürze gegeben, ein wenig Brühe hinzufügen und zehn Minuten kochen lassen. Anschließend gut durchrühren. Speck und Kassler dazu geben und alles im zugedeckten Topf etwa zwei Stunden schmoren lassen. Nach einer Stunde die Pinkel und Kochwürste dazu geben.

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von wissen.de-Autorin Sarina Brechmann
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