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Hamams in Deutschland: Oasen der Sinne

Sylvia Raschke

Zu schön um wahr zu sein. Im Hintergrund plätschert leise ein Springbrunnen, es riecht nach frischer Minze und Orchideen, im diffusen Licht sind Sternenhimmel und Mosaike aus kleinen Fliesen zu erkennen. Entspannung hüllt mich ein, eine wohlige Atmosphäre wie aus 1001 Nacht umgibt mich.

Hamams im Trend

Entspannung pur: Hamams liegen im Trend.
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Muss wohl wirklich ein freundlicher Geist in der Wasserflasche gewesen ist, der ich eben unauffällig meinen sehnlichsten Wunsch zugeflüstert habe: Erholung, Ruhe. Eben das war der ganz normale Wahnsinn in Deutschland: Hektik und Lärm, wild hupende Autos und Fußgänger, die sich anrempeln und eher ankeifen, als entschuldigen würden. Jetzt, das ist das Sultan Hamam in Berlin.

Mit 1000 Quadratmetern ist das Sultan Hamam das größte türkische Bad in Deutschland. Ein Ort der Erholung, ein Ort, in dem Körper und Seele gereinigt werden. Denn Wärme, wie das türkische Wort hamam übersetzt heißt, kommt vor der Entspannung, wie aus dem Autogenen Training (ich bin ganz ruhig, warm, entspannt...) viele wissen. Mittlerweile wärmen rund 30 orientalische Badehäuser reine Hamams oder auch in Thermenlandschaften - die deutsche Bevölkerung auf. Und es werden immer mehr schließlich ist ein Besuch schön wie ein Kurztrip in die Türkei.

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