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Roter Sand

Weltkulturerbe der Nabatäer

Sie ist voll von kleinen und großen architektonischen Wunderwerken, Teil des Weltkulturerbes der UNESCO und ihr Schatzhaus diente als Kulisse für die Schlussszene des Films "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug": Die Rede ist natürlich von der Felsenstadt Petra in Jordanien.

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Schatzkammer Petras, Jordanien
Einen der schönsten Plätze der Antike erreicht man entweder bequem mit dem Bus über die Wüstenstraße – oder auf eigene Faust auf einer abenteuerlichen Asphaltstraße, die über steile Berghöhen und an tiefen Schluchten entlang führt.

Bereits die Lage von Petra ist spektakulär: Vor rund 2000 Jahren haben die Nabatäer, ein umtriebiges arabisches Volk, die Stadt in einer Wüstenschlucht gebaut, deren Sandsteinwände zu beiden Seiten bis zu 200 Meter hoch aufragen.

Das berühmteste Bauwerk ist zweifellos das im hellenistischen Stil errichtete Khazne al-Firaun – das Schatzhaus des Pharao, in dem Beduinen bis heute den Schatz eines Pharao vermuten. Besonders beeindruckend ist die Fassade an der Felsenwand: Sechs korinthische Säulen tragen einen von zwei Halbgiebeln flankierten Rundtempel. Dazwischen sind Überreste von Relieffiguren erkennbar. 

 

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von Michael Fischer, wissen.de
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