Lexikon
Vierwaldstätter See
von der Reuss durchflossener und von den vier „Waldstätten“ (Kantonen) Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern umgebener mittelschweizerischer See, 434 m ü. M., 114 km2, bis 214 m tief, von der Einmündung bis zum Ausfluss der Reuss 38 km lang, viel verzweigt und in mehrere Becken gegliedert: Luzerner, Küssnachter und Alpnacher See, Buchten von Stansstad, Weggis, Buochs, Gersau und Urner See; in der Umgebung bekannte Aussichtsgipfel: Rigi, Pilatus, Bürgenstock, Stanserhorn, Mythen, Urirotstock, sowie zahlreiche Erinnerungsstätten der eidgenössischen Geschichte: Rütli, Tellsplatte, Tellskapellen, Hohle Gasse. Die Großartigkeit der Landschaft, dazu das milde Klima und die südliche Vegetation machen den Vierwaldstätter See zu einem der meistbesuchten Reisegebiete der Schweiz und ließen Kur- und Badeorte entstehen: Luzern, Küssnacht am Rigi, Weggis, Vitznau, Gersau, Buochs, Beckenried, Brunnen, Seelisberg, Flüelen.
Wissenschaft
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Wissenschaft
Die Kinder-Graffiti von Pompeji
Jüngst bei Ausgrabungen in Pompeji zum Vorschein gekommene Kohlezeichnungen, werden Kindern zugeschrieben. Sie zeigen Gladiatoren, Boxer und wilde Eber – und sie gewähren einen weiteren Einblick in das Leben der Menschen kurz vor der Katastrophe. von DAVID NEUHÄUSER Als im 19. Jahrhundert das „Corpus Inscriptionum Latinarum“, die...