Lexikon

Vierwaldstätter See

von der Reuss durchflossener und von den vier „Waldstätten“ (Kantonen) Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern umgebener mittelschweizerischer See, 434 m ü. M., 114 km2, bis 214 m tief, von der Einmündung bis zum Ausfluss der Reuss 38 km lang, viel verzweigt und in mehrere Becken gegliedert: Luzerner, Küssnachter und Alpnacher See, Buchten von Stansstad, Weggis, Buochs, Gersau und Urner See; in der Umgebung bekannte Aussichtsgipfel: Rigi, Pilatus, Bürgenstock, Stanserhorn, Mythen, Urirotstock, sowie zahlreiche Erinnerungsstätten der eidgenössischen Geschichte: Rütli, Tellsplatte, Tellskapellen, Hohle Gasse. Die Großartigkeit der Landschaft, dazu das milde Klima und die südliche Vegetation machen den Vierwaldstätter See zu einem der meistbesuchten Reisegebiete der Schweiz und ließen Kur- und Badeorte entstehen: Luzern, Küssnacht am Rigi, Weggis, Vitznau, Gersau, Buochs, Beckenried, Brunnen, Seelisberg, Flüelen.
Foto einer blühenden Pflanze der Art Asarum simile
Wissenschaft

Ursprung des Aasgeruchs mancher Blumen entdeckt

Manche Pflanzen locken bestäubende Insekten nicht mit süßen Düften an, sondern mit dem Gestank der Verwesung. Wie Blumen diese „Stinkstoffe“ herstellen, haben nun Biologen mittels DNA-Vergleichen von Asarum-Pflanzen herausgefunden. Demnach weisen die Blütenzellen bei einigen Arten in ihrem Erbgut Veränderungen in einem einzelnen...

Nahaufnahme des Implantats
Wissenschaft

Implantierbares Notfall-Reservoir für Diabetes-Patienten entwickelt

Ein extrem niedriger Blutzuckerspiegel kann für Menschen mit Typ-1-Diabetes lebensbedrohlich sein. Patienten spritzen sich in dieser Situation normalerweise ein Hormon namens Glukagon, das den Blutzucker wieder reguliert. Doch es gibt auch Diabetes-Patienten, die ihren gefährlichen Zustand nicht bemerken, etwa weil sie schlafen,...

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