Lexikon
Ägypten
Weites Wüstenland
Die Libysche Wüste gehört zur Sahara und ist ein vegetationsloses Tafelland aus Kalk- und Sandsteinschichten. Inmitten des Tafellandes liegen mehrere Niederungen, die vereinzelt bis unter das Meeresspiegelniveau reichen; tiefster Punkt ist die Qattarasenke mit –134 m. Dort, wo die Senken bis an den Grundwasserspiegel reichen, sind fruchtbare Oasen entstanden.
Die Arabische Wüste zwischen Nil und Rotem Meer erhebt sich im Norden auf 1000 m und im Süden auf über 2000 m. An der Küste tritt das kristalline Grundgebirge zutage, das steil zum Grabenbruch des Roten Meeres abfällt. Sturzbäche nach sporadischen Wolkenbrüchen haben hier im Lauf der Zeit in die Gesteinsoberfläche zahlreiche Wadis (Trockentäler) eingegraben.
Weite Wüstenlandschaften prägen auch die Sinaihalbinsel, die im zerklüfteten Sinai-Gebirge im Süden mit 2637 m die höchste Erhebung Ägyptens erreicht.
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