Lexikon
Ägypten
Griechisch-Römische Antike und Mittelalter
332 v. Chr. eroberte Alexander der Große Ägypten und verleibte es seinem Weltreich ein. Nach seinem Tod fiel das Land an Ptolemaios, einen General Alexander des Großen. Hauptstadt des Reichs der Ptolemäer (304–30 v. Chr.) wurde das neu gegründete Alexandria. Während der Regentschaft Kleopatras 30 v. Chr. wurde Ägypten Provinz des Römischen Reiches. Bei der Reichsteilung 395 n. Chr. fiel Ägypten an Byzanz.
Mit der Annexion durch die Araber 641/42 begann die Islamisierung. In den folgenden Jahrhunderten regierten verschiedene muslimischen Dynastien. 1171 führte die von Saladin begründete Dynastie der Ajjubiden Ägypten zu neuer Macht und kultureller Blüte. Wirtschaftlich erstarkte Ägypten unter den Mamluken-Sultanen (1250–1517) anfänglich weiterhin, bald aber schwächten es innerdynastische Kämpfe so, dass es 1517 dem Angriff der Türken erlag.
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