Lexikon
Amateur
Sport
eine Person, die sportliche Wettkämpfe ohne Streben nach materiellem Gewinn bestreitet (im Unterschied zu Berufssportlern). Die Amateur-Zulassungsbestimmungen zu den Olympischen Spielen sowie zu den Wettkämpfen in den einzelnen Sportarten sind im Laufe der Zeit immer weiter liberalisiert, d. h. den realen Bedingungen angepasst worden. So können einerseits Amateure in begrenztem Umfang für ihre sportlichen Leistungen honoriert werden (z. B. Leichtathleten, Skiläufer), andererseits Berufssportler unter bestimmten Bedingungen an Olympischen Spielen teilnehmen (z. B. Fußball-, Eishockey- und Tennisspieler, Reiter). Maßgeblich dafür sind die Richtlinien der jeweiligen Sportfachverbände. In einigen Sportarten (z. B. Radsport) wurde die Trennung Amateur/Berufsfahrer ganz aufgehoben.
Wissenschaft
Schritt zurück nach vorn
Evolutionsbiologen, die ihr Feld experimentell beackern, haben einen ganz speziellen Feind: „Armchair Evolutionists“, also „Sessel-Evolutionisten“, nennen sie ihn – und meinen damit Leute, die weitgehend ohne Kenntnis echter Daten vermeintlich klug über Evolution zu sinnieren und zu spekulieren versuchen. Zu diesen Sessel-...
Wissenschaft
Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?
Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...