Lexikon
Anlasser
Elektrotechnik
Vorrichtung, die beim Anlassen eines Elektromotors dafür sorgt, dass unzulässig hohe Ströme, die beim direkten Einschalten (Grobeinschaltung) entstehen und Motor und Netz gefährden würden, vermieden werden. Sie besteht meist aus einer Reihe von Widerständen, oft als Drahtspirale gewickelt, die beim Anlassvorgang nach und nach überbrückt und aus dem Stromkreis herausgenommen werden. Bei Flüssigkeitsanlassern wird der Widerstand dadurch verringert, dass Elektroden (meist Metallplatten) allmählich in eine Flüssigkeit (wässrige Lösung) getaucht werden (stetige Widerstandsverringerung). Bei modernen Elektroantrieben übernimmt häufig eine elektronische Stromregelung die Anlasserfunktion.
Wissenschaft
Wege aus der Abhängigkeit
Seltene Erden sind nahezu unentbehrlich, schwer zu beschaffen und kompliziert zu recyceln.. Die Wissenschaft hat alle drei Herausforderungen angenommen.
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Wissenschaft
Einfangen und einsperren
Weltweit haben Forscher Techniken entwickelt, um CO2 einzufangen und dauerhaft zu binden. In Deutschland waren sie bislang verpönt, doch auch hier soll nun der rechtliche Rahmen für ihren Einsatz geschaffen werden. von HARTMUT NETZ Die klimaneutrale Zukunft der Zementindustrie beginnt in Brevik, 150 Kilometer südlich der...