Lexikon
Anlasser
Elektrotechnik
Vorrichtung, die beim Anlassen eines Elektromotors dafür sorgt, dass unzulässig hohe Ströme, die beim direkten Einschalten (Grobeinschaltung) entstehen und Motor und Netz gefährden würden, vermieden werden. Sie besteht meist aus einer Reihe von Widerständen, oft als Drahtspirale gewickelt, die beim Anlassvorgang nach und nach überbrückt und aus dem Stromkreis herausgenommen werden. Bei Flüssigkeitsanlassern wird der Widerstand dadurch verringert, dass Elektroden (meist Metallplatten) allmählich in eine Flüssigkeit (wässrige Lösung) getaucht werden (stetige Widerstandsverringerung). Bei modernen Elektroantrieben übernimmt häufig eine elektronische Stromregelung die Anlasserfunktion.
Wissenschaft
Der menschliche Schädel entwickelte sich schnell
Großes Gehirn, flaches Gesicht: Diese Merkmale kennzeichnen den menschlichen Schädel und unterscheiden ihn von den Schädelformen unserer nächsten Verwandten, den Menschenaffen. Eine Studie zeigt nun, dass sich der menschliche Schädel im Laufe der Evolution schneller entwickelt hat als bei allen anderen großen und kleinen...
Wissenschaft
Der klügste Mensch, von dem kaum jemand gehört hat
Manchmal tauchen in der Wissenschaftsgeschichte Figuren auf, von denen man meint, sie als die klügsten Menschen auf dem Erdball feiern zu müssen. Der amerikanische Physiker Richard Feynman (1918 bis 1988) wurde von vielen Zeitgenossen so eingeschätzt. Genau wie der aus Ungarn stammende Mathematiker John von Neumann (1903 bis 1957...