Lexikon

Ars antịqua

[
lateinisch, „alte Kunst“
]
musikgeschichtlich die Epoche mensuraler Mehrstimmigkeit zwischen 1230 und 1320. Sie löste die Notre-Dame-Zeit ab und mündete in die Ars nova. Ihre Hauptform war die dreistimmige Motette für instrumental auszuführenden Tenor und zwei solistische Männerstimmen. Nach wie vor galt Frankreich bzw. Paris als das Zentrum der musikalischen Welt.
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