Lexikon

baskische Literatur

die Literatur der Basken. Die baskische Schriftliteratur nimmt ihren Anfang mit der Gedichtsammlung „Linguae Vasconum Primitiae“ 1545. Im 16. Jahrhundert erscheinen ferner eine Übersetzung des Neuen Testaments von I. Leiçarraga und Sprichwortsammlungen, u. a. von E. de Garibay. Zahlreich sind im 16. und 17. Jahrhundert auch die katechetischen Schriften in baskischer Sprache. 1729 verfasst M. de Larramendi die erste baskische Grammatik. J. A. de Moguel y Urquiza preist am Ende des 18. Jahrhunderts in seinem Dialog „Peru Abarka“ das ländliche Leben. Im 19. Jahrhundert erlebt die baskische Literatur durch das verstärkte Interesse an Volksdichtung einen Aufschwung, was sich u. a. in Erzählwettbewerben niederschlägt. Wichtige Werke wie „Piarres Adame“ von J.-B. Elissanburu 1889 oder „Kresala“ 1901 und „Garoa“ 1909 von D. Aguirre entstehen. Als bedeutendstes Werk des 20. Jahrhunderts gilt der Roman „Harri et Herri“ 1964 von G. Aresti. Von den baskischen Autoren der Gegenwart sind u. a. X. Kintana, X. Lete und B. Atxaga bekannt.
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Die „Oder-Vergifter“ geben Geheimnisse preis

Im Sommer 2022 machten sie massenweise Fischen und anderen Flussbewohnern den Garaus: Den toxischen Mikroalgen der Oder-Katastrophe haben Forschenden nun ins Erbgut geblickt. Die Sequenzierung des Genoms der Einzeller hat unter anderem die DNA-Bereiche aufgedeckt, die für die Struktur ihres Gifts und damit für dessen...

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Rückkehr zum Mond

Ein halbes Jahrhundert nach Apollo 17 wollen Menschen wieder zum Erdtrabanten. Der erste Testflug war ein großer Erfolg.

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