Lexikon
Benjamin
Walter, deutscher Essayist und Literaturkritiker, * 15. 7. 1892 Berlin, † 27. 9. 1940 Port Bou an der spanisch-französischen Grenze (Selbstmord auf der Flucht vor der Gestapo); verband als Kultursoziologe Einsichten des historischen Materialismus mit jüdischer Mystik; übersetzte P. C. Baudelaire und M. Proust; emigrierte 1933 nach Paris. Hauptwerke: „Ursprung des deutschen Trauerspiels“ 1928; „Einbahnstraße“ 1928; „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ 1936; „Berliner Kindheit um 1900“ 1932/33; „Das Passagenwerk“ 1927 (unvollendet). – Gesammelte Schriften, 12 Bände, 1980.
Wissenschaft
Wie die Erde ihren Mond bekam
Geophysiker untersuchen zwei enorme Gesteinsmassen tief im Erdinnern. Sie sind groß wie Kontinente und könnten Relikte der Kollision sein, bei der unser Mond entstand. von THORSTEN DAMBECK Nach den Mythen des antiken Griechenland herrschte vor den Göttern des Olymps ein anderes Göttergeschlecht. Bei diesen Riesen in...
Wissenschaft
Das Duell der Giganten
Künstliche Intelligenz trifft auf Wikipedia. Damit begegnen sich zwei Hünen der Produktion von Wissen. Wie wird der Wettstreit enden? von STEFAN MEY Innerhalb kurzer Zeit war aus einem Riesen ein Zwerg geworden. Im Januar 2001 startete das Wikipedia-Projekt für ein frei zugängliches Web-Portal mit Informationen zu allen...