Lexikon

Bitterfelder Weg

nach der sog. Ersten Bitterfelder Konferenz im Kulturhaus des elektrochemischen Kombinats Bitterfeld im April 1959 benannter Beschluss, die „Literaturgesellschaft“ der DDR sowohl durch eine Annäherung der Schriftsteller an die praktische Arbeit in Landwirtschaft und Industrie als auch durch eine Annäherung der Arbeiter an die Literatur („Dichter in die Produktion!“; „Greif zur Feder, Kumpel!“) zu fördern. Die geplante Poetisierung der Arbeit und die Gründung des „Literaturinstituts Johannes R. Becher“ 1955 in Leipzig wirkten zwar literaturfördernd, verstellten aber auch den Blick auf formale Kriterien und die künstlerischen Bedürfnisse des nicht nur durch Arbeit definierten Individuums. Kritische Einwände in diesem Sinn erhoben F. Fühmann, E. Strittmatter und C. Wolf auf der Zweiten Bitterfelder Konferenz von 1964, auf der deutlich wurde, dass das Ziel einer Überwindung der Kluft zwischen Literaten und Gesellschaft nicht erreicht werden konnte.
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