Lexikon
Brücke
1905 in Dresden von K. Schmidt-Rottluff, E. L. Kirchner und E. Heckel gegründete Vereinigung expressionistischer Künstler, der sich später C. Amiet, A. Gallen-Kallela, E. Nolde, M. Pechstein, O. Mueller u. a. anschlossen. Die Gruppe hatte kein fest umrissenes künstlerisches Programm und löste sich 1913 nach Meinungsverschiedenheiten über eine von Kirchner verfasste „Chronik“ auf. Die Brücke-Künstler holten sich Anregungen bei der Schnitzkunst traditioneller Völker sowie bei P. Gauguin, V. van Gogh und E. Munch und erstrebten eine archaisierende Formgebung durch Flächenhaftigkeit und hektische Farbgebung. Sie bemühten sich besonders um die Grafik als eigenständiges künstlerisches Aussagemittel und führten eine neue Blüte des Holzschnitts herbei. Expressionismus.
Wissenschaft
Einsteins Spuk
In der mysteriösen Quantenwelt scheinen sich Orte und Entfernungen aufzulösen – und damit vielleicht sogar die ganze im Alltagsleben vertraute Wirklichkeit. von RÜDIGER VAAS Gleich am Anfang des ersten Kapitels seiner Einstein-Biografie „Raffiniert ist der Herrgott …“ erinnert sich Abraham Pais an einen Spaziergang im US-...
Wissenschaft
FAQ: Klimamodelle
Computerprogramme zur Simulation des Klimasystems helfen der Wissenschaft, das Klima der Vergangenheit und die künftige Entwicklung zu verstehen. Doch wie (zuverlässig) funktionieren sie? Von ROLF HEßBRÜGGE Was sind Klimamodelle? Klimamodelle sind hochkomplexe Computerprogramme zur Berechnung des vergangenen und des künftigen...
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