Lexikon

Dänemark

Natur und Klima

Dänemark ist die stark aufgelöste Fortsetzung des Norddeutschen Tieflands. Es umfasst die Halbinsel Jütland und über 470 Inseln; die größten sind Seeland mit der Hauptstadt Kopenhagen, Fünen und das abseits gelegene Bornholm. Das Land ist eng mit dem Meer verzahnt: Im Westen und Norden liegen Nordsee und Skagerrak, im Osten Kattegat und Ostsee; kein Ort ist mehr als 50 km von einer Küste entfernt. Während die Ostseeküste durch Förden und Sunde reich gegliedert ist, überwiegt an der Westseite Jütlands eine flache Ausgleichsküste mit Nehrungen, Haffen, Strandseen und ausgedehnten Dünenfeldern. Nur im südlichen Abschnitt erstrecken sich Watt- und Marschgebiete.
Dänemark.sgm
Offizielle Bezeichnung:
Königreich Dänemark
KFZ-Kennzeichen:
DK
Fläche:
43 090 km2
Einwohner:
5,6 Millionen
Hauptstadt:
Kopenhagen
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit
Amtssprache(n):
Dänisch
Staatsform:
Parlamentarische Monarchie
Nationalfeiertag:
05.06.
Währung:
1 Dänische Krone (dkr) = 100 Øre
Das Relief der Landschaft ist weitgehend flachhügelig. Die Oberfläche besteht aus jungen, vorwiegend glazialen Ablagerungen, die den kalkhaltigen Untergrund Jütlands und der Inseln überdecken. Nur an wenigen Stellen wird der voreiszeitliche Untergrund sichtbar, vor allem auf der Insel Bornholm, am Limfjord sowie an den Kreidefelsen der Insel Mön.
Die Mitte der Halbinsel Jütland trägt einen ausgeprägten Endmoränenzug (bis 173 m), von dem aus sich nach Westen breite, meist von Heide, Wäldern und Mooren bedeckte Sandflächen ausdehnen. Das wirtschaftliche Kerngebiet des Landes liegt in den fruchtbaren, meist sanft gewellten Moränengebieten Ostjütlands und der Inseln.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Maritimes Klima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Fleisch, Butter und Fisch als wichtige Exportprodukte
    2. Industrie und Energiewirtschaft
    3. Tourismus und Dienstleistungssektor
    4. Brückenkopf im Nord-Süd-Verkehr
  7. Geschichte
    1. Reichseinigung und Kalmarer Union
    2. Rivalität mit Schweden und innere Reformen
    3. Neutralität und Demokratisierung
    4. Nach dem 2. Weltkrieg
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