Lexikon
Dänemark
Rivalität mit Schweden und innere Reformen
1523 löste sich Schweden aus der Kalmarer Union. Damit begann die lange Auseinandersetzung um die Hegemonie in Nordeuropa zwischen den beiden Staaten, in deren Verlauf Schweden schließlich die Oberhand gewann und Dänemarks Einflusssphäre und Staatsgebiet erheblich schrumpfte. Christian III. führte 1536 die Reformation ein. Politische und konfessionelle Gründe bewogen Christian IV., in den Dreißigjährigen Krieg einzugreifen.
Die äußeren Auseinandersetzungen führten zur inneren Umgestaltung: Die Macht der Stände wurde beseitigt, 1660 das Erbkönigtum eingeführt, 1665 der Absolutismus urkundlich festgelegt (Königsgesetz). Einschneidende Reformen wandelten im 18. Jahrhundert Dänemark zu einer der ersten von der Aufklärung geprägten Monarchien. Von den Kriegen Kontinentaleuropas hielt sich das Land weitgehend fern, doch musste es seine Parteinahme für Napoleon mit dem Verlust Norwegens bezahlen (1814).
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