Lexikon

Dedekindscher Schnitt

[
nach R. Dedekind
]
mathematischer Begriff: Teilt man die Menge aller rationalen Zahlen in zwei nichtleere Teilmengen A (Unterklasse) und B (Oberklasse), so dass jede Zahl aus A kleiner als jede Zahl aus B ist, so gibt es stets genau eine reelle Zahl, die A und B voneinander trennt. Das Verfahren wird Dedekindscher Schnitt genannt und ist eine mögliche Definitionsgrundlage für die reellen Zahlen. Gehören z. B. zu A alle (rationalen) a mit a2 < 2, zu B alle b mit b2 > 2, so wird durch diesen Dedekindschen Schnitt die reelle Zahl
2
definiert. Das Verfahren greift auch, wenn bereits A und B beliebige reelle Zahlen enthalten. Auch Intervallschachtelung, Kettenbruch.
Proteinkomplex
Wissenschaft

Wie unser Langzeitgedächtnis funktioniert

Bis ins hohe Alter können wir uns an Situationen aus unserer Kindheit erinnern. Doch wie funktioniert das auf molekularer Ebene? Schließlich werden die zuständigen Moleküle in unseren Synapsen, die die Basis unseres Gedächtnisses bilden, innerhalb von Stunden bis Tagen ersetzt. Eine Studie an Mäusen hat nun eine Lösung für dieses...

Octopus americanus
Wissenschaft

Wie Oktopusse ihre Arme einsetzen

Die Arme von Oktopussen gehören zu den flexibelsten und vielseitigsten Strukturen im Tierreich. Dank ihnen können sich die Tintenfische in unterschiedlichem Terrain fortbewegen, ihre Umgebung ertasten, Beute fangen und sogar miteinander kommunizieren. Nun haben Forschende die komplexen Bewegungsmuster anhand von Beobachtungen von...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon