Lexikon

Deutsche Demokrtische Partei

Abkürzung DDP, im November 1918 als Sammlung liberaler Kräfte gegründet aus der Fortschrittspartei und einem Teil der Nationalliberalen; trat für bürgerliche Demokratie, Wirtschaftsfreiheit und Trennung von Staat und Kirche ein. Die DDP war an fast allen Reichsregierungen beteiligt. 1930 schloss sie sich mit dem Jungdeutschen Orden zur Deutschen Staatspartei zusammen. 1933 löste sie sich selbst auf. Bekannte Repräsentanten der DDP: F. Naumann (Vorsitzender 1919); H. Preuß und M. Weber, die Schöpfer der Weimarer Verfassung; Außenminister W. Rathenau; Wehrminister O. Geßler; die Frauenrechtlerin G. Bäumer; als Mitglieder des letzen frei gewählten Reichstags T. Heuss, E. Lemmer und R. Maier.
Heuss, Theodor
Theodor Heuss
Theodor Heuss war Deutschlands erster Bundespräsident und hatte das Amt von 1949 bis 1959 inne.
Mehrere Exemplare von Corynebacterium glutamicum im Raster-Elektronenmikroskop
Wissenschaft

Glutamat-Produzent ist Mikrobe des Jahres 2025

Die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) hat das keulenförmige Bakterium Corynebacterium glutamicum zur Mikrobe des Jahres ernannt. Für die Industrie ist dieses Bakterium von hoher Bedeutung, da es tonnenweise nützliche Substanzen wie Aminosäuren und Proteine für Lebensmittel und Tierfutter produziert....

Buch,_Max-Delbrueck-Centrum_fuer_Molekulare_Medizin
Auf_dem_Bild:_Dr._Mina_Gouti
Foto:_Pablo_Castagnola
Wissenschaft

Gehirn aus der Petrischale

In der Hirnforschung gibt es ein molekulares Werkzeug, mit dem Forschende zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen können. Sie überwinden immer mehr Schwächen dieser Organoide. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn eines Embryos ist ein empfindliches Organ. Die Wissenschaft kann es nicht untersuchen, weil die Forschung dem...

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