Lexikon
Dominạnte
[
die; französisch zu lateinisch dominare, „(be)herrschen“
]zunächst seit dem 16. Jahrhundert neben oder nach der Finalis Zentralton einer Kirchentonart; bei Jean-Philippe Rameau jeder Akkord, der einen anderen als Zielakkord vorbereitet und zu diesem einen Abstand von einer Unterquinte (eine Quinte tiefer) oder einer Oberquart (eine Quarte höher) aufweist; daraus von Hugo Riemann in seiner Funktionstheorie abgeleitete Bezeichnung für den 5. Ton (Quinte) einer Dur- oder Moll-Tonleiter sowie den darauf aufgebauten Akkord, Abkürzung D für einen Dur- bzw. d für einen Moll-Akkord. Die Dominante gehört nach der Tonika und neben der Subdominante zu den zentralen Elementen jeder Kadenz (1.), wobei die Dominante eine vorbereitende Funktion für die Tonika ausübt; besonders stark ist diese Auflösetendenz im Dominantseptakkord (D7) ausgeprägt, der durch Hinzufügen der kleine Septime entsteht und eine elementare Rolle bei Modulationen spielt; Harmonielehre.
Wissenschaft
Mythos Varusschlacht
Wie kaum ein anderes historisches Ereignis hat die Varusschlacht den deutschen Nationalismus beflügelt. Und selten wurde in den letzten 500 Jahren ein historischer Ort so sehnsüchtig gesucht wie dieses legendäre Schlachtfeld. Am Ende hat ein metallurgischer Fingerabdruck Gewissheit gebracht. von ALEXANDRA BLOCH-PFISTER Die...
Wissenschaft
Superstars im Tarantel-Nebel
Riesensterne sind für die Entwicklung von Galaxien von großer Bedeutung, obwohl extrem kurzlebig und selten. Nun gelang es, sie hochwertig zu fotografieren.
Der Beitrag Superstars im Tarantel-Nebel erschien zuerst auf...