Lexikon

Dominnte

[
die; französisch zu lateinisch dominare, „(be)herrschen“
]
zunächst seit dem 16. Jahrhundert neben oder nach der Finalis Zentralton einer Kirchentonart; bei Jean-Philippe Rameau jeder Akkord, der einen anderen als Zielakkord vorbereitet und zu diesem einen Abstand von einer Unterquinte (eine Quinte tiefer) oder einer Oberquart (eine Quarte höher) aufweist; daraus von Hugo Riemann in seiner Funktionstheorie abgeleitete Bezeichnung für den 5. Ton (Quinte) einer Dur- oder Moll-Tonleiter sowie den darauf aufgebauten Akkord, Abkürzung D für einen Dur- bzw. d für einen Moll-Akkord. Die Dominante gehört nach der Tonika und neben der Subdominante zu den zentralen Elementen jeder Kadenz (1.), wobei die Dominante eine vorbereitende Funktion für die Tonika ausübt; besonders stark ist diese Auflösetendenz im Dominantseptakkord (D7) ausgeprägt, der durch Hinzufügen der kleine Septime entsteht und eine elementare Rolle bei Modulationen spielt; Harmonielehre.
Wissenschaft

Ein Erdbeben änderte einst den Verlauf des Ganges

Gewaltige Erschütterungen prägten einst einen mächtigen Strom Asiens: Vor 2500 Jahren hat ein schweres Erdbeben abrupt den Hauptkanal des Ganges im heutigen Bangladesch verlagert, geht aus einer Studie hervor. Dies war wohl mit weiträumigen Überflutungen in der Deltaregion verbunden. Ein erneutes Ereignis dieser Art würde sich in...

Wissenschaft

Im Lithium-Rausch

Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergessʼ ich nimmer!“ Dieser Erdkunde...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon