Lexikon

englische Musik

English Musical Renaissance

Während der klassischen und romantischen Periode prägten zunächst besonders ausländische Komponisten die englische Musik. Carl Friedrich Abel und Johann Christian Bach riefen erstmals eine öffentliche Konzertreihe ins Leben und Joseph Haydn war Ende des 18. Jahrhunderts mit seinen „Londoner Sinfonien“ erfolgreich. Bedeutende einheimische Vertreter waren William Sterndale Bennett, der mit seinen von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann beeinflussten Werken zum Wegbereiter der englischen Nationalmusik wurde, sowie Arthur Sullivan, der die operettenähnliche „Musical Comedy“ schuf. Neue Oratorien komponierten der in England wirkende Schotte Alexander Mackenzie, und Charles Hubert Parry, der die von der Romantik inspirierte „English Musical Renaissance“ einleitete. Der bedeutendste Komponist dieser Periode war Edward Elgar, der mit dem Oratorium „The Dream of Gerontius“ und den „Pomp and Circumstance“-Märschen zum Nationalkomponisten avancierte und u. a. Arthur Bliss beeinflusste. Impressionistische Einflüsse spiegeln sich im Werk von Cyril Scott und Frederick Delius wider, der sich ebenso wie Gustav Holst auch von der Volksmusik inspirieren ließ. Als einzige Frau hinterließ Ethel Smyth u. a. mit der Oper „The Wreckers“ musikgeschichtliche Spuren.
  1. Einleitung
  2. Mittelalter
    1. Tudorzeit
  3. Barock
  4. English Musical Renaissance
  5. Moderne
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