Lexikon

„Germnia“

eine geograph.-ethnographische Schrift des röm. Geschichtsschreibers Tacitus vom Ende des 1. Jh., in der die Wohnsitze u. die Lebensweise von Stämmen in Mitteleuropa beschrieben werden. Der Titel ist nicht original, sondern stammt von Philologen, die das Werk im 15. Jh. in Italien wiederentdeckten. Tacitus hat Land u. Leute Germaniens selbst nicht gesehen, sondern benutzte Berichte anderer. Das Werk ist nicht in allen Teilen glaubwürdig u. nicht ohne Tendenz. Es ist die Auseinandersetzung eines hochgebildeten Römers mit einer „barbarischen“ Lebensweise, die er teils negativ, teils positiv bewertet.
E. Norden, Die german. Urgeschichte in Tacitus Germania. 31923.
Illustration der Studienergebnisse
Wissenschaft

Gehirne von Optimisten ticken ähnlich

Optimisten verfügen meist über bessere soziale Netzwerke und sind gesellschaftlich integrierter als Pessimisten. Warum das so ist, könnte nun ein Experiment erklären. Demnach funktionieren die Gehirne von Optimisten sehr ähnlich, wenn es um die Vorstellung zukünftiger Entwicklungen und Ereignisse geht. Die Denkorgane von...

Linienzeichnung eines Glühbirnen-Threads mit blauen und gelben Wasserfarbspritzern im Hintergrund.
Wissenschaft

Ein menschliches Gehirn im Computer?

Supercomputer sollen inzwischen leistungsstark genug sein, um ein komplettes menschliches Gehirn simulieren zu können. Das behaupten Physiker um Bruno Golosio von der Universität Cagliari in einer Fachpublikation, die kürzlich auf dem Preprint-Server arXiv erschienen ist. Wenn Sie mich fragen, klingt das nach Science-Fiction....

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