Lexikon
„Germạnia“
eine geograph.-ethnographische Schrift des röm. Geschichtsschreibers Tacitus vom Ende des 1. Jh., in der die Wohnsitze u. die Lebensweise von Stämmen in Mitteleuropa beschrieben werden. Der Titel ist nicht original, sondern stammt von Philologen, die das Werk im 15. Jh. in Italien wiederentdeckten. Tacitus hat Land u. Leute Germaniens selbst nicht gesehen, sondern benutzte Berichte anderer. Das Werk ist nicht in allen Teilen glaubwürdig u. nicht ohne Tendenz. Es ist die Auseinandersetzung eines hochgebildeten Römers mit einer „barbarischen“ Lebensweise, die er teils negativ, teils positiv bewertet.
E. Norden, Die german. Urgeschichte in Tacitus Germania. 31923.
Wissenschaft
Wann Dinos warmblütig wurden
Auch einige Vertreter der Dinosaurier konnten wohl schon ihre Körpertemperatur regulieren und vererbten diese Fähigkeit an die Vögel. Wann es zu dieser bahnbrechenden Entwicklung gekommen sein könnte, beleuchtet nun eine Studie. Demnach könnten zwei Gruppen der Dinosaurier vor etwa 180 Millionen Jahren die Warmblütigkeit...
Wissenschaft
Genetische Geschichte der Dingos aufgedeckt
Vor mehr als 3000 Jahren kamen die Vorfahren der heutigen Dingos mit Seefahrern nach Australien. Jahrtausendelang entwickelten sie sich unabhängig von anderen Hunden – bis europäische Siedler im 18. Jahrhundert ihre Haushunde mitbrachten. Forschende haben nun die alte DNA von versteinerten Dingos untersucht, die vor bis zu 2.746...