Lexikon

Harnoncourt

[
arnɔ̃ˈku:r
]
Johannes Nikolaus, eigentlich Johann Nicolaus Graf de la Fontaine und d’Harnoncourt-Unverzagt, österreichischer Dirigent, Violoncellist und Musikforscher, * 6. 12. 1929 Berlin; 1952–1969 Mitglied der Wiener Symphoniker, 1973–1993 Professor am Mozarteum in Salzburg; gründete 1953 den Concentus Musicus Wien, der sich der Erschließung sog. Alter Musik auf Originalinstrumenten widmet; weltweite Gastdirigate (u. a. bei den Salzburger Festspielen und den Berliner Philharmonikern) und Operndirigent mit einem breiten Repertoire von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik; erhielt 1994 den Polar Music Prize, 2002 den Ernst von Siemens Musikpreis sowie 2005 den Kyoto-Preis.
Foto von vier Wellensittichen
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