Lexikon

heilig

in allen Religionen die nur religiös erfassbare Wirklichkeit des Göttlichen in seiner Eigenart und radikalen Andersheit gegenüber dem Profanen. R. Otto prägte in seinem Buch „Das Heilige“ (1917) zur Kennzeichnung des spezifischen Wesens der Gottheit den Begriff das Numinose, das seitens der Menschen erlebt wird als mysterium tremendum („Zittern erregendes Geheimnis“), als fascinans („das Anziehende, Beglückende“) und als augustum („erhabener Wert“), dem gegenüber der Mensch seines eigenen Unwerts bewusst wird.
Im Alten Testament ist Jahwe der Inbegriff des Heiligen (Das Buch Jesaja 6), für den Menschen unnahbar und doch ganz nahe. Alles, was ihm gehört, kann als heilig bezeichnet werden (Volk, Land, Tempel). Das Neue Testament bekennt Jesus als den Heiligen Gottes; die Glieder seiner Gemeinde verstehen sich als Heilige in ihrer Zugehörigkeit zu ihm und werden doch zu einem heiligen Wandel aufgerufen.
Rinder
Wissenschaft

Weidevieh: Weniger Methan-Ausstoß durch Algen im Futter

Bei ihrer Verdauung produzieren Rinder große Mengen des Treibhausgases Methan. Senken lässt sich dieser Ausstoß jedoch, wenn die Kühe als Futterzusatz Algen erhalten. Während der Ansatz bereits für im Stall gehaltene Tiere erprobt wurde, galt er für Weidevieh bislang als unrealistisch. Eine Studie zeigt nun, dass auch Mastrinder...

Wikipedia, Jimmy Wales
Wissenschaft

Das Duell der Giganten

Künstliche Intelligenz trifft auf Wikipedia. Damit begegnen sich zwei Hünen der Produktion von Wissen. Wie wird der Wettstreit enden? von STEFAN MEY Innerhalb kurzer Zeit war aus einem Riesen ein Zwerg geworden. Im Januar 2001 startete das Wikipedia-Projekt für ein frei zugängliches Web-Portal mit Informationen zu allen...

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