Lexikon
Hochzeit
das Fest der Eheschließung, zu dem Bräuche wie der Polterabend, der Ringtausch, der Kirchgang (mit Brautführer und -jungfern), die festliche Kleidung (Braut: weißes Kleid, Brautkranz oder -krone, Strauß; Bräutigam: dunkler Anzug, Myrtensträußchen am Revers), das Festmahl (mit Brauttanz, Verteilen von Geschenken, Brautentführung) gehören. Auch um die standesamtliche Trauung haben sich besondere Bräuche entwickelt; dagegen sind Bräuche der bäuerlichen Kultur (z. B. Brautwerber, Hochzeitsbitter, Überführung der Mitgift im Kammerwagen) kaum noch üblich. – Bei den Hochzeitsjubiläen, die ursprünglich regional unterschiedliche Namen besaßen, pflegt man mittlerweile die Wiederkehr des Hochzeitstags nach 25 als silberne, nach 50 als goldene, nach 60 als diamantene und nach 65 Jahren als eiserne Hochzeit zu bezeichnen.
Wissenschaft
Wie sich das Bärengebiss entwickelt hat
Ob sich ein Säugetier üblicherweise von Pflanzen oder von Fleisch ernährt, erkennt man üblicherweise am Gebiss. Beispielsweise sind bei Pflanzenfressern die hintersten Backenzähne typischerweise größer als die vorderen; bei Fleischfressern ist es andersherum. Doch Bären weichen von diesem Muster ab. Bei ihnen ist meist der zweite...
Wissenschaft
Hunde-Vielfalt schon Jahrtausende vor moderner Zucht
Rein äußerlich haben Pudel, Mops und Co. nicht mehr viel mit ihren wilden Verwandten, den Wölfen, gemeinsam. Heutige Hunderassen verdanken ihr Erscheinungsbild der intensiven Zucht durch den Menschen. Doch anders als bisher angenommen sind die Ursprünge der enormen Vielfalt der Hunde schon deutlich älter als moderne...