Lexikon
Indonesien
Vulkanismus, Erdbeben, Tsunamis
Die indonesische Inselwelt war einst eine feste Landverbindung zwischen Asien und Australien und hat erst vor 10 000 Jahren ihr heutiges Gesicht erhalten, das allerdings durch einen ausgeprägten Vulkanismus und Verschiebungen der Kontinentalplatten weiter verändert wird. Eingebettet in über 3000 m hohe Gebirge, die sich in einem großen Bogen am West- und Südrand des Inselstaates erheben, durchzieht den Archipel eine Kette von etwa 300 Vulkanen; über 70 gelten als aktiv.
Katastrophale Folgen hatte 1883 die Explosion des Krakatau in der Sundastraße zwischen Sumatra und Java, bei der etwa 36 000 Menschen starben. Gewaltige Zerstörungen und über 150 000 Todesopfer in Aceh hinterließ ein Tsunami, der Ende 2004 von einem Seebeben mit dem Epizentrum vor der Nordwestküste von Sumatra ausgelöst worden war.
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