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LEXIKON

Japan

Reichsentstehung

Durch die Zentralisation mehrerer Teilreiche entstand von Yamato aus um 400 durch die Expansion des Adelsverbands der Tenson ein neues politisches Gebilde. Im 6. Jahrhundert breitete sich von Korea ausgehend neben der einheimischen Religion des Shintoismus der Buddhismus in Japan aus, der von Kronprinz Shotoku 594 staatliche Förderung erhielt. Im Verlauf der Taika-Ära (seit 645) wurde Japan zu einer absolutistischen Monarchie nach chinesischem Muster umgestaltet, die mit Nara 710 eine feste Residenz erhielt. Als Tenno („Erhabener des Himmels“) übte der Kaiser die Herrschaft uneingeschränkt mittels des Großkanzlers (daijokan) aus. Als die buddhistische Priesterschaft Einfluss auf die Politik nahm, verlegte der Tenno den Hof 794 endgültig nach Heiankyo, dem heutigen Kyoto.
Nach dem Niedergang der Kaisermacht begann im 12. Jahrhundert die Herrschaft des Adels. Aus den Kämpfen lokaler Kriegersippen ging 1185 Minamoto Yoritomo siegreich hervor. Die staatl. Verwaltung wurde vom Hof getrennt und nach Kamakura verlegt.
Buddha (Statue)
Buddhastatue in Kamakura
Der 13 Meter hohe bronzene »Große Buddha« in der japanischen Stadt Kamakura zählt zu den beeindruckendsten Buddhastatuen.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Erdbeben und Vulkane
    2. Gebirgige Landesnatur
    3. Von kühlgemäßigt bis subtropisch
  3. Bevölkerung
    1. Homogene Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Landwirtschaft in Bedrängnis
    2. Bedeutende Fischereination
    3. Entwicklungen in der Industrie
    4. Dienstleistungen und Tourismus
    5. Verkehrsnetz mit Superlativen
  7. Geschichte
    1. Reichsentstehung
    2. Shogunherrschaft
    3. Ende der Isolation
    4. Weltkriege
    5. Die Weltwirtschaftsmacht
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