Lexikon
Japan
Entwicklungen in der Industrie
Schwerpunkte der frühen Industrialisierung Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Textil- und die Schwerindustrie. Die ersten Unternehmen im militärstrategisch wichtigen Bereich der Stahl-, Werft- und Eisenbahnindustrie befanden sich zunächst in staatlichem Besitz. Später wurden sie privatisiert und einige entwickelten sich in kurzer Zeit zu riesigen Familienkonzernen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde bereits mehr als die Hälfte des Bruttonationaleinkommens im Industriesektor erwirtschaftet. Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die Industrie ihre rasante Entwicklung fortsetzen, indem sie vor allem auf die Massenproduktion etwa von Fotoapparaten oder elektrischen Geräten setzte. Heute belegt Japan Spitzenpositionen bei der Eisen- und Stahlerzeugung, in der Pharmaindustrie, beim Kraftfahrzeug- und Schiffbau sowie in der elektronischen Industrie, besonders der Unterhaltungselektronik.
Als rohstoffarmes Land muss Japan auch fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle importieren. Daher setzt das Land in großem Stil auf die Kernkraft als Energielieferant. Trotz der großen Erdbebengefahr sind zur Zeit mehr als 50 Kernkraftwerke am Netz. Auch die Erdwärme wird dank der vielen Thermalquellen zur Energiegewinnung genutzt.
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