Lexikon
Laubbäume
alle Holzgewächse, die zu den bedecktsamigen zweikeimblättrigen Pflanzen (Blütenpflanzen) gehören und einen deutlichen Stamm ausbilden, so dass der Vegetationskörper sich in Wurzel, Stamm und Krone gliedert.
Die Krone besteht aus einer Folge von Trieben, deren Rangordnung, Länge und Ansatzwinkel für die Ausfüllung des Kronenraums und den Aufbau der Krone charakteristisch sind.
Den Abschluss der Triebe bilden als Organe mit beschränktem Wachstum die Blätter (Blatt), die in den gemäßigten Zonen im Herbst abgeworfen (Laubfall) und im Frühjahr neu gebildet werden. In den wärmeren Breiten werden die Blätter sukzessive das ganze Jahr über gewechselt.
Laubbäume vermehren sich wie alle Blütenpflanzen durch Samen. Wegen der Dichte der Bestände herrschen unscheinbare windbestäubte Blütenstände vor; doch bieten viele (z. B. Ahorn, Linde) durch Absonderung von nektarhaltigen Sekreten auch Insekten Anreiz. Die Zeit der ersten Blüte (Mannbarkeitsalter) tritt meist erst nach einigen Jahrzehnten ein (Linden, Ahorn nach 20–30 Jahren, Eiche nach 30–40 Jahren, Rotbuche nach 40–50 Jahren). Die Bäume können einhäusig oder zweihäusig sein. Zusätzlich vermehren sich die meisten Laubbäume vegetativ durch Wurzelbrut.
Winterlinde
Winterlinde
Die Winterlinde, Tilia cordata, hat unterseits blaugrüne,
kahle Blätter.
© Dr. Gisela Benecke, Gütersloh
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