Lexikon

Lully

[
lyˈli
]
Lully, Jean-Baptiste
Jean-Baptiste Lully
Jean-Baptiste, französischer Komponist italienischer Herkunft, * 28. 11. 1632 Florenz,  22. 3. 1687 Paris; lebte seit 1646 in Frankreich, wo er 1653 zum Hofkomponisten und 1661 zum Hofkapellmeister Ludwigs XIV. ernannt wurde und zum bedeutendsten Musiker seiner Zeit in Frankreich aufstieg. Lully gilt als Begründer der französischen Nationaloper („Atys“ 1676; „Acis et Galatée“ 1686), daneben schuf er in der Zusammenarbeit mit Molière zahlreiche Ballettmusiken („Georges Dandin“ 1668); schrieb ferner Instrumentalwerke und Vokalmusik (großenteils verschollen). Lully starb an den Folgen einer Verletzung, nachdem er sich bei einer Aufführung den Takt gebenden Stab in den Fuß gestoßen hatte.
Alexander Gerst
Wissenschaft

»Jeder, der es wünscht, erhält nun Zugang zur Raumfahrt«

Der Stuttgarter Wissenschaftler Stefanos Fasoulas erklärt, weshalb der Einstieg privater Unternehmen die Raumfahrt beflügelt – und was das für die Forschung im All bedeutet. Das Gespräch führte RALF BUTSCHER Herr Professor Fasoulas, die Raumfahrt boomt wie lange nicht mehr. Was steckt dahinter? Im Prinzip wurde diese Entwicklung...

Mondfinsternis
Wissenschaft

Die Babylonier und der Mond

Im alten Babylon oblag es den Hofastrologen, die Vorgänge am Himmel zu beobachten, zu deuten und Vorhersagen zu treffen. Insbesondere Mondfinsternisse galten als Vorboten kommenden Unheils, wie auf vier Omen-Tafeln zu lesen ist, deren Übersetzung vor wenigen Monaten veröffentlicht wurde. Die mit Keilschrift versehenen...

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon