Lexikon
Luxemburg
Wirtschaft und Verkehr
Luxemburg ist eine sich dynamisch entwickelnde Dienstleistungsgesellschaft. Zum Bruttoinlandsprodukt trägt der von ausländischen Unternehmen dominierte Finanzsektor, darunter Banken, Fondsgesellschaften, Vermögensverwaltungen und Versicherungen, über ein Viertel bei. Dieser Sektor hat den Niedergang der einst vorherrschenden Eisen schaffenden und verarbeitenden Industrie seit Mitte der 1970er Jahre mehr als ausgeglichen. Auch wenn die Eisenerzförderung schon 1981 eingestellt wurde, ist die Stahlindustrie immer noch der größte private Arbeitgeber des Landes. Von wachsender Bedeutung ist die chemische Industrie (u. a. Reifenerzeugung). Ein wichtiger Arbeitgeber ist die Europäische Union.
In der Landwirtschaft wird vor allem Viehzucht betrieben sowie im Gutland auch Weizen, Kartoffeln, Futterpflanzen und Obst angebaut. An den Hängen der Mosel wächst Wein.
Durch seine zentrale Lage ist Luxemburg ein wichtiges Transitland. Um die zahlreichen Einpendler aufnehmen zu können, ist das Land über ein dichtes, auf die Hauptstadt ausgerichtetes Autobahn- und Straßennetz an das europäische Verkehrsnetz angeschlossen.
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