Lexikon
Milz
lateinisch Lien, griechisch Splenbei den Wirbeltieren ein Körperorgan, das als Filter und zur Blutspeicherung in die Blut- und Lymphbahn eingeschaltet ist. Beim Menschen liegt die rund 200 g schwere Milz unter dem linken Rippenbogen im Oberbauch und ist nur bei Anschwellung und Vergrößerung vom Leib aus zu tasten. Sie baut die roten Blutkörperchen ab und bildet in den Lymphknötchen ihres Gewebes neue weiße Blutkörperchen (Lymphzellen) und Antikörper bei schweren Infektionskrankheiten. Durch Zusammenziehen ihrer glatten Muskulatur kann sie ihre Bluträume wie einen Schwamm ausdrücken und Blut an den Kreislauf abgeben. Bei Blutkrankheiten kann die Milz enorme Größen erreichen und den ganzen Leib ausfüllen. Nach einer operativen Entfernung der Milz übernehmen andere Organe (Leber, Knochenmark, Lymphknoten) ihre Funktion.
Wissenschaft
Boden unter dem ausgetrockneten Aralsee hebt sich
Der einst riesige Aralsee ist durch die menschliche Gier nach Wasser nahezu ausgetrocknet. Das hat dazu geführt, dass sich der Boden im Seebecken nun wieder anhebt. Das Gestein im Erdmantel unter dem ehemaligen See fließt ohne die Last des Wassers auf die Erdkruste wieder in seine ursprüngliche Position zurück, wie...
Wissenschaft
Gefälschte Abgaswerte
Neben CO2 zählt Methan (CH4) zu den schädlichsten Treibhausgasen, wenn es um Erderwärmung geht. Geruchlos, unsichtbar und leicht entzündlich hat es innerhalb der ersten 20 Jahre nach seiner Freisetzung sogar eine etwa 84-fach stärkere Treibhauswirkung als CO2. Die Menge an Methan in der Atmosphäre hat der Mensch in den letzten...
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