Lexikon

Niedersachsen

Geschichte

Das Land Niedersachsen wurde durch Verfügung der britischen Militärregierung vom 1. 11. 1946 aus der preußischen Provinz Hannover und den Ländern Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg Lippe gebildet. Dabei erhielten Braunschweig und Oldenburg den Status von Verwaltungsbezirken, Schaumburg-Lippe den eines Landkreises. Am 1. 5. 1951 trat eine vorläufige Landesverfassung in Kraft. Nachdem 1975 Volksentscheide in Oldenburg und Schaumburg-Lippe zur Wiederherstellung dieser Länder gescheitert waren, wurde 1977 die verwaltungsmäßige Sonderstellung der ehemaligen Länder beseitigt. 1993 trat eine neue Verfassung in Kraft.
Das Parteienspektrum Niedersachsens wies bis 1963 ein starkes landsmannschaftliches Element auf; seither hat es sich den im Bundesmaßstab bestehenden Verhältnissen angeglichen. Die Regierungskoalitionen haben häufig gewechselt; jede der beiden großen Parteien, CDU und SPD, hat das Land teils allein, teils im Bündnis mit anderen Parteien regiert. Ministerpräsidenten: 19461955 Hinrich Wilhelm Kopf (SPD), 19551959 Heinrich Peter Hellwege (DP), 19591961 Hinrich Wilhelm Kopf (SPD), 19611970 Georg Diederichs (SPD), 19701976 Alfred Kubel (SPD), 19761990 Ernst Albrecht (CDU), 19901998 Gerhard Schröder (SPD), 1998/99 Gerhard Glogowski (SPD), 19992003 Sigmar Gabriel (SPD), 20032010 Christian Wulff (CDU), 20102013 David McAllister (CDU), seit 2013 Stephan Weil (SPD):
  1. Einleitung
  2. Landesnatur
  3. Bevölkerung
  4. Wirtschaft und Verkehr
  5. Geschichte
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