Lexikon

Norwegen

Staat und Politik

Nach der mehrfach geänderten Verfassung von 1814 ist Norwegen eine konstitutionelle Erbmonarchie mit parlamentarischem Regierungssystem. Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist der König. Seit 1990 ist auch eine weibliche Thronfolge möglich. Der König ist formal auch Inhaber der Exekutivgewalt. Die eigentliche Exekutive ist aber die Regierung (Staatsrat) mit dem Ministerpräsidenten an der Spitze. Die Legislative liegt in den Händen des Parlaments (Storting), dessen 169 Abgeordnete für eine Legislaturperiode von vier Jahren direkt gewählt werden. Aufgrund des Vielparteiensystems stützen sich die norwegischen Regierungen in der Regel auf Koalitionen, relativ häufig sind Minderheitsregierungen. Die derzeitige Regierungskoalition besteht aus der sozialdemokratischen Norwegischen Arbeiterpartei (DnA), der Sozialistischen Linkspartei (SV) und der Zentrumspartei (SP). Oppositionsparteien sind die rechtspopulistische Fortschrittspartei (FrP), die bürgerlichkonservative Høyre, die konservative Christliche Volkspartei (KrF) sowie die liberale Venstre. Ein Ombudsmann ist für die Wahrung der Bürgerinteressen zuständig.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Gebirge im Landesinneren
    2. Fjorde, Schären und Inseln
    3. Gletscher und Wälder
    4. Mildes Klima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Starke Fischerei
    2. Erdöl und Erdgas
    3. Fjord- und Skitourismus
    4. Gute Verkehrserschließung
  7. Geschichte
    1. Erste Reichseinigung und Zeit der Unionen
    2. Unabhängigkeit
    3. Norwegens Weg in Europa seit 1945
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