Lexikon

Norwegen

Unabhängigkeit

Im Kieler Frieden 1814 musste Friedrich VI. Norwegen an Schweden abtreten. Die Norweger bestanden auf ihrer Unabhängigkeit, gaben sich eine liberale Verfassung und wählten den dänischen Statthalter, den Prinzen Christian Friedrich, zum König. Sie mussten aber schließlich die Union mit Schweden und die Herrschaft des schwedischen Königshauses anerkennen. Allerdings blieb die norwegische Verfassung in Kraft.
Nach Konflikten um die konsularische Vertretung Norwegens im Ausland erklärte das Storting 1905 die Union mit Schweden für aufgelöst. In einer Volksabstimmung entschieden sich die Norweger für die Erhaltung der Monarchie. Der dänische Prinz Karl wurde zum König gewählt und regierte als Haakon VII. das nun endgültig unabhängige Land. Im 1. Weltkrieg blieb Norwegen ungeachtet britischer Forderungen neutral, im 2. Weltkrieg wurde es von deutschen Truppen besetzt. König und Regierung gingen nach London ins Exil. Die politischen Parteien wurden verboten mit Ausnahme der faschistischen Nationalen Sammlung, deren Führer Vidkun Quisling 1942–1945 Ministerpräsident war.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Gebirge im Landesinneren
    2. Fjorde, Schären und Inseln
    3. Gletscher und Wälder
    4. Mildes Klima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Starke Fischerei
    2. Erdöl und Erdgas
    3. Fjord- und Skitourismus
    4. Gute Verkehrserschließung
  7. Geschichte
    1. Erste Reichseinigung und Zeit der Unionen
    2. Unabhängigkeit
    3. Norwegens Weg in Europa seit 1945
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