Lexikon
Norwegen
Gletscher und Wälder
Während der Eiszeit wurde Norwegen von einem gewaltigen Gletscherschild bedeckt. Die Gletscher schliffen die Gipfel der Gebirge glatt und hobelten die zuvor kerbförmigen Täler zu breiten Trogtälern aus. Mit dem nacheiszeitlichen Anstieg des Meeresspiegels wurden viele Täler vom Meer überflutet und bilden seitdem eine reich gegliederte Fjordküste. Heute bedecken Norwegens Gletscher ein Areal von 3900 km2, eine Fläche anderthalbmal so groß wie das Saarland. Der Jostedalsbreen (487 km2) in Südnorwegen ist der größte Plateaugletscher des europäischen Festlands.
Im Süden dominieren Laubwälder, die nach Norden Fichten und Kiefern weichen. Die Waldgrenze verläuft in Südnorwegen in einer Höhe von 800–1000 m, nach Norden sinkt sie bis zum Meeresniveau ab. Insgesamt wird ein Viertel der Landesfläche von Wald bedeckt; er bildet die Grundlage für eine moderne Forstwirtschaft. Oberhalb der Waldgrenze, auf dem Fjell, breitet sich Tundrenvegetation mit Zwergsträuchern, Moosen und Flechten aus. Die Landschaften des norwegischen Festlandes werden in 29 Nationalparks geschützt.
Wissenschaft
Eingebaute Intelligenz
Intelligente Materie soll nicht nur auf Umwelteinflüsse reagieren und sich daran anpassen können. Sie soll zudem lernfähig sein und ein Gedächtnis besitzen.
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Wie aus Gebrabbel Sprache wird
Sprachwissenschaftler und Entwicklungspsychologen erforschen, wie Kinder sprechen lernen und was dabei in ihrem Gehirn geschieht. Offenbar finden schon im Säuglingsalter komplexe Prozesse statt. von ANDREA MERTES Neulich auf der Straße: Eine Mutter schiebt ihr Baby im Buggy, ein Hund läuft vorbei. Daraufhin beugt die Mutter sich...