Lexikon
Norwegen
Gebirge im Landesinneren
Das Rückgrat des Landes bildet das Kaledonische Gebirge (Skanden), das sich von der Skagerrakküste im Süden bis zur Eismeerküste im Norden zieht und im Jotunheimen-Gebirge (Galdhöpiggen, 2469 m) seine größten Höhen erreicht. In den Regionen Tröndelag und Telemark haben die ansonsten alpinen Skanden Mittelgebirgscharakter. Oberhalb der Waldgrenze erstrecken sich raue Hochplateaus (Fjell) wie die Hardangervidda (1200–1400 m). Nach Westen fällt das Gebirge steil zur Küste ab, nach Osten dacht es dagegen allmählich ab. Die gefälle- und schnellenreichen Flüsse werden in starkem Maß zur Elektrizitätsgewinnung genutzt. Der Hornindalsvatn im Südwesten, einer der zahlreichen norwegischen Seen, ist mit 514 m Wassertiefe der tiefste See Europas.
Wissenschaft
Heiße Spuren
Materialien, die zugleich fest und flüssig sein können, überraschend heilsame Protein-Moleküle – und vielleicht auch Supraleiter, die elektrischen Strom bei Raumtemperatur verlustfrei leiten: Erkenntnisse aus Quantensimulationen bringen Bewegung in viele Bereiche der Forschung. von RALF BUTSCHER Fest, flüssig und gasförmig: Das...
Wissenschaft
Elektronen im fraktalen Gefängnis
Erstmals wurde eine gebrochene Dimensionalität bei Elektronen entdeckt, die in einem atomaren Fraktal eingeschlossen sind. von DIRK EIDEMÜLLER Fraktale Gebilde sind mit ihrer vielfachen Selbstähnlichkeit nicht nur sehr ästhetisch, sondern auch unter mathematischen Gesichtspunkten ziemlich kurios. Dabei sind Fraktale...