Lexikon
Norwegen
Gebirge im Landesinneren
Das Rückgrat des Landes bildet das Kaledonische Gebirge (Skanden), das sich von der Skagerrakküste im Süden bis zur Eismeerküste im Norden zieht und im Jotunheimen-Gebirge (Galdhöpiggen, 2469 m) seine größten Höhen erreicht. In den Regionen Tröndelag und Telemark haben die ansonsten alpinen Skanden Mittelgebirgscharakter. Oberhalb der Waldgrenze erstrecken sich raue Hochplateaus (Fjell) wie die Hardangervidda (1200–1400 m). Nach Westen fällt das Gebirge steil zur Küste ab, nach Osten dacht es dagegen allmählich ab. Die gefälle- und schnellenreichen Flüsse werden in starkem Maß zur Elektrizitätsgewinnung genutzt. Der Hornindalsvatn im Südwesten, einer der zahlreichen norwegischen Seen, ist mit 514 m Wassertiefe der tiefste See Europas.
Wissenschaft
Wie MERS-ähnliche Fledermausviren in menschliche Zellen eindringen
Viele gefährliche Viren sind ursprünglich aus dem Tierreich auf Menschen übergesprungen. Um zukünftige Risiken durch solche Erreger besser abschätzen zu können, hat ein Forschungsteam nun für zahlreiche Viren untersucht, an welche Rezeptoren sie binden und ob sie potenziell menschliche Zellen infizieren können. Der Fokus der...
Wissenschaft
Kontroverser Kollaps
Physiker suchen die Grenze der Quantenwelt. von RÜDIGER VAAS Quantenphysiker stochern noch immer im Nebel: Das Problem sind die im Mikrokosmos gemessenen und im Formalismus der Schrödinger-Gleichung durch Wellenfunktionen beschriebenen Superpositionen. Sie kommen in der von der klassischen Physik erfassten Alltagswirklichkeit mit...
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