Lexikon
Oxidatiọn
[
griechisch, lateinisch
]allgemein die Elektronenabgabe von Elementen, Ionen oder Verbindungen, z. B. der Übergang eines Metalls aus dem elementaren in den Ionenzustand (Fe Fe3+ ) oder eines Nichtmetalls aus dem Ionen- in den elementaren Zustand. Der Vorgang ist stets gekoppelt an eine Elektronenaufnahme (Reduktion). Man spricht daher von einem Redoxsystem. Ursprünglich bedeutete Oxidation lediglich die Aufnahme von Sauerstoff, später wurde der Begriff erweitert um den Entzug von Wasserstoff. Oxidationsvorgänge sind in der Technik (Verbrennung) und bei biologischen Vorgängen (Atmung, Gärung) von großer Bedeutung, da sie unter Energieabgabe verlaufen. – Oxidationsmittel oder Oxidantien sind solche chemische Verbindungen, die ihren Sauerstoff leicht abgeben (z. B. Salpetersäure, Peroxide, Kaliumpermanganat, Ozon).
Wissenschaft
Wenn die Sonne in der Nase kitzelt
Warum einige Menschen niesen müssen, wenn sie plötzlich in helles Sonnenlicht schauen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon den griechischen Universalgelehrten Aristoteles beschäftigte im vierten Jahrhundert vor Christus die Frage, warum manche Menschen beim plötzlichen Blick ins Licht niesen müssen, andere aber nicht. Er machte...
Wissenschaft
Molekülfragmente auf dem Katapult
Die Dynamik beim Aufbrechen von Molekülen ist bislang nur schlecht verstanden. Ein französisch-deutsches Forschungsteam bringt nun etwas Licht ins Dunkel. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn energiereiche Strahlung auf Moleküle trifft, kann viel geschehen. Ultraviolette Strahlung bringt beispielsweise bestimmte Stoffe zur Fluoreszenz....