Lexikon
Rechtsphilosophie
Antike
In der antiken Rechtsphilosophie kommen Weltordnung und Rechtsordnung aus einem Ursprung (Themis und Dike als ursprüngliche Rechtsgottheiten). Hesiod und die Vorsokratiker (Anaximander, Xenophanes, Anaxagoras, Pythagoras, Heraklit) versuchten den Zusammenhang von kosmischer Ordnung und Rechtsordnung darzustellen und die Harmonie des göttlichen Logos der Rechtsordnung zugrunde zu legen. Die Sophisten (Protagoras, Gorgias, Hippias, Demokrit) orientierten Recht und Gesetz am Menschen und führten damit die bis heute in der Rechtsphilosophie wirksame Auseinandersetzung um die Verankerung und Begründung des Rechts herauf. Naturrecht wurde von da an zur Gegenposition des menschlichen Zwecken unterworfenen, gesetzten Rechts. Seit Sokrates rückte die Betrachtung rechter menschlicher Erkenntnis und entsprechenden Handelns (Tugendlehre) in den Umkreis rechtsphilosophischen Denkens. Platons Idee der Gerechtigkeit, die alle Erkenntnis leiten und alles Handeln innerhalb der Gemeinschaft ausrichten solle, und Aristoteles’ vom Menschen als Gemeinschaftswesen (Zoon politikon) gewonnene Gesetzes- und Gerechtigkeitslehre wirkten auf die Rechtsphilosophie der Folgezeit, besonders die Stoa.
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