Lexikon
Rechtsphilosophie
Antike
In der antiken Rechtsphilosophie kommen Weltordnung und Rechtsordnung aus einem Ursprung (Themis und Dike als ursprüngliche Rechtsgottheiten). Hesiod und die Vorsokratiker (Anaximander, Xenophanes, Anaxagoras, Pythagoras, Heraklit) versuchten den Zusammenhang von kosmischer Ordnung und Rechtsordnung darzustellen und die Harmonie des göttlichen Logos der Rechtsordnung zugrunde zu legen. Die Sophisten (Protagoras, Gorgias, Hippias, Demokrit) orientierten Recht und Gesetz am Menschen und führten damit die bis heute in der Rechtsphilosophie wirksame Auseinandersetzung um die Verankerung und Begründung des Rechts herauf. Naturrecht wurde von da an zur Gegenposition des menschlichen Zwecken unterworfenen, gesetzten Rechts. Seit Sokrates rückte die Betrachtung rechter menschlicher Erkenntnis und entsprechenden Handelns (Tugendlehre) in den Umkreis rechtsphilosophischen Denkens. Platons Idee der Gerechtigkeit, die alle Erkenntnis leiten und alles Handeln innerhalb der Gemeinschaft ausrichten solle, und Aristoteles’ vom Menschen als Gemeinschaftswesen (Zoon politikon) gewonnene Gesetzes- und Gerechtigkeitslehre wirkten auf die Rechtsphilosophie der Folgezeit, besonders die Stoa.
Wissenschaft
Rettet Vorsorge das Leben?
Welche Untersuchungen sind sinnvoll, um Krebs früher zu erkennen und besser behandeln zu können? Der Arzt Jürgen Brater hat die Studienlage gesichtet. von JÜRGEN BRATER Krebs ist in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2020 fast 231...
Wissenschaft
Jahr des Drachen
Herzlich willkommen im chinesischen Jahr des Drachen. Genießen Sie es. Denn der Drache ist quasi der Wassermann unter den chinesischen Tierkreiszeichen. Alle anderen – Hase, Stier, Schlange, Ziege, Pferd, Schlange, Affe, Schwein, Hund und so weiter – kann man in freier Wildbahn sehen, am Bauernhof streicheln oder im Restaurant...