Lexikon
Regen
flüssiger Niederschlag bei Tropfendurchmessern über 0,5 mm (sonst Nieseln). Die größten Regentropfen haben etwa 7 mm Durchmesser, noch größere Tropfen zerplatzen nach kurzer Fallstrecke. Die größte Fallgeschwindigkeit liegt bei 8 m/s. Man unterscheidet die Regenmenge, die in Litern pro m2 oder in mm Wasserhöhe angegeben wird (1 l/m2 entspricht 1 mm Niederschlagshöhe) und sich auf übliche Beobachtungszeiträume bezieht (Tag, Monat), von der Regenintensität, die in der Einheit mm pro Minute oder pro Stunde, also pro Zeiteinheit, berechnet wird. Bei Gewittern können über kürzere Zeiträume hinweg Intensitäten von 2–3 mm/min erreicht werden. In den Tropen können solche Intensitäten auch längere Zeit andauern. Die jährliche Regenmenge liegt in Mitteleuropa bei 500–1000 mm, in den Tropen kommen Werte bis zum Zehnfachen vor. Regenmesser bestehen z. B. aus einfachen Auffanggefäßen unter genormten Öffnungen (bei den in Deutschland verbreiteten Regenmessern 200 cm2), aus Kippwippen (Horner’sche Wippe) oder aus modernen Zählvorrichtungen für genormte Tropfen. saurer Regen.
Wissenschaft
So sahen die Hände der frühen Homininen aus
Vor etwa 1,5 Millionen Jahren lebten mehrere Vormenschen-Gruppen in Afrika, darunter Vertreter des Paranthropus boisei. Von diesem entfernten Verwandten des modernen Menschen haben Paläontologen nun ein ungewöhnliches Set an fossilen Knochen entdeckt. Unter den Fundstücken sind erstmals auch Handknochen von Paranthropus boisei....
Wissenschaft
Höhlenkino im Flackerlicht
Feuerschein erleuchtete die Wände nicht nur für die Arbeit der Künstler, manche Werke erweckte es regelrecht zum Leben. von Rolf Heßbrügge Prähistorische Höhlenkunst liegt meist tief im Inneren von Höhlen verborgen. Ohne Beleuchtung sieht man dort kaum die Hand vor Augen, geschweige denn die Objekte an den Wänden. Die...