Lexikon

Schokolde

[
indianisch, spanisch, niederländisch
]
Nahrungs- und Genussmittel aus Kakaomasse, Zucker und entsprechenden geschmackgebenden Zutaten; 1519 von den Spaniern in Mexiko entdeckt, aber erst in der Mischung mit Zucker in Europa verbreitet und seit 1820 in Spanien fabrikmäßig hergestellt. Geröstete und zerkleinerte Kakaobohnen werden zu Kakaomasse vermahlen. Zu diesem Halbfabrikat werden bis zu 60% Zucker, Gewürze, Mandeln, Nüsse und Milch, auch zusätzlich Kakaobutter gegeben. Die teigartige Mischung wird in Walzwerken zu einem feinkörnigen Pulver geschliffen, zur Geschmacksveredlung mit Wärme behandelt, in Formen gegossen und schnell abgekühlt. Die prozentuale Zusammensetzung einzelner Arten von Schokolade ist durch die Verordnung über Kakao und Kakaoerzeugnisse vom 30. 6. 1975 in Deutschland gesetzlich geregelt.
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