Lexikon
Schwaben
ehemaliges Herzogtum, benannt nach den Sweben; umfasste die deutsche Schweiz mit Graubünden, das Elsass, Südbaden, Württemberg ohne den Norden und das bayerische Schwaben bis zum Lech. Das nach Abschaffung (746) des alten Stammesherzogtums der Alemannen von Burchard dem Jüngeren (917–926) begründete neue schwäbische Stammesherzogtum kam in den Besitz der fränkischen Konradiner, der Babenberger und zuletzt an Rudolf von Rheinfelden. König Heinrich IV. gab es 1079 Friedrich I. (* 1050, † 1105) von Staufen, dessen Haus (Staufer) die Herzogswürde bis zum Aussterben 1268 behielt. Nach verschiedenen Kämpfen zwischen den Grafen von Württemberg und anderen Dynastenfamilien des Landes, die sich an schwäbischem Herzogs- und Reichsgut bereicherten, verlieh König Rudolf I. von Habsburg das restliche Schwaben seinem Sohn Rudolf († 1290), das nach dessen Tod erlosch und in zahlreiche Herrschaftsgebiete zerfiel.
Wissenschaft
Wie lang ist die Küste der britischen Insel?
Die obige Frage erwartet man vielleicht im Rahmen eines Geografie-Tests in einer britischen Schule. Aber nicht als Titel in einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Jahr 1967. Die Küste ist halt so lang, wie sie ist und fertig. Dumme Frage! Warum sollte sich die Wissenschaft damit beschäftigen? Kam der Queen ihr Reich nach der...
Wissenschaft
Standheizung
Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal. Da man fürchterlich matt ist, wird das Leben zur Qual“, heißt es im Lied „Oben ohne“ des österreichischen Schlagersängers Reinhard Fendrich. Obwohl er darin vor allem über Barbusigkeit in Wiens Freibädern singen wollte, hat er damit auch eine präzise Beschreibung dessen geliefert, was...