Lexikon

Schweden

Svealand

Die mittelschwedische Senke von Svealand bildet die Kernlandschaft Schwedens. Die flache, abwechslungsreiche Landschaft weist große Ebenen, Horste, Tafelberge und eine Reihe von Seen auf. Die Zungenbecken der großen Seen Vänern, Vättern, Hjälmaren und Mälaren haben Gletscher ausgeschürft, die kleineren Seenbecken sind beim Abschmelzen einzelner Eisblöcke entstanden. Der Mälarsee war noch um 1200 eine meeresoffene Bucht, doch durch den bis heute andauernden Anstieg der skandinavischen Landmasse verlor er seinen Anschluss an die Ostsee. Hügel wie die so genannten Oser verdanken ihre Entstehung ebenfalls der Eiszeit. Diese kilometerlangen, gestreckten Wälle bestehen aus Schotter und Sand, die sich in Gletscherspalten abgesetzt haben und nach dem Abschmelzen an Ort und Stelle liegen blieben.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Norrland
    2. Svealand
    3. Götaland
    4. Ostseeküste und Schären
    5. Weite Wälder
    6. Im Norden kühl, im Süden gemäßigt
  3. Bevölkerung
    1. Ethnische Zusammensetzung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Ackerbau im Süden, Viehzucht und Forstwirtschaft im Norden
    2. Reiche Bodenschätze
    3. Öffentliche Dienstleistungen
    4. Zweigeteiltes Verkehrsnetz
  7. Geschichte
    1. Reichseinigung und Kalmarer Union
    2. Vom Haus Wasa zum Haus Bernadotte
    3. Neutralität, Wohlfahrtsstaat, EU-Beitritt

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