Lexikon
Schweizer
das Staatsvolk der Schweiz (rund 5,8 Mio.), das trotz Sprachverschiedenheit (Schweiz [Bevölkerung]) und Unterschieden im Brauchtum infolge mehrhundertjähriger gemeinsamer Geschichte zu einer Nation zusammenwuchs. Die Schweizer schufen und bewahrten viele Einrichtungen einer direkten Demokratie (Versammlung der Landsgemeinde). Ihre Grundlage bilden keltische, germanische (z. T. romanisierte) und romanische Stämme. Die Entwicklung des Brauchtums (Zünfte, Bünde und Knabenschaften, Maskenumzüge, Alphornblasen) wurde weitgehend durch die Hochgebirgsviehwirtschaft bestimmt und ähnelt der anderer Alpengebiete. Schwerpunkte der Volkskunst liegen auf der Schnitzerei, Bauernmalerei, Stickerei und Handweberei. Der Hausbau reicht vom Fachwerkhaus im Mittelland (z. B. das stattliche Berner Haus) über das Blockhaus im Gebirge (u. a. Pfahlbauspeicher) zum Steinhaus (z. B. im Tessin). In den niederen Lagen ist die Dorfsiedlung häufig anzutreffen, in Gebieten mit Graslandwirtschaft z. T. auch Streusiedlung.
Wissenschaft
»Ein wichtiger Punkt ist das Tempo bei der Fahrzeugentwicklung«
Chinesische Automobilhersteller scheinen ihre Konkurrenten aus westlichen Ländern mehr und mehr abzuhängen. Stefan Bratzel erläutert, was dahintersteckt und wie hiesige Unternehmen dagegenhalten können. Das Gespräch führte Heike Stüvel China dominiert den Elektroauto-Markt. Was sind die Gründe, Herr Professor Bratzel? Der Erfolg...
Wissenschaft
Der schädliche Verlust der Nacht
Manche Auswirkungen sind bereits recht gut erforscht, andere dagegen wahrscheinlich noch nicht einmal entdeckt. von Kurt de Swaaf Ein Windhauch trägt Pinienduft herbei, das Meer kabbelt leise gegen die Felsen – nur ein paar hungrige Stechmücken stören die nächtliche Idylle in der versteckten Bucht an der Nordwestküste Mallorcas...